16 April, 2014

Mopo wiederholt schlecht informiert - Radwegbenutzungspflicht

Bad Press

http://www.mopo.de/motor/radfahrer-aufgepasst-darf-ich-eine-rote-ampel-ueber-den-fussweg-umfahren-,5066778,26849812,item,3.html


Die Hamburger Morgenpost bietet aggressiven Atuofahrern mal wieder eine Vorlage Radfahrer in gefährliche Situationen zu bringen. Gestern wartete die Mopo erneut mit einer Falschmeldung auf. Es ging mal wieder um das delikate Thema Radwegbenutzungspflicht.

Wer einen vorhandenen Radweg nicht nutzt oder entgegen der Fahrtrichtung befährt, muss jeweils mit 20 Euro Verwarngeld rechnen.

Im gleichen Block steht jedoch eine dazu widersprüchliche Passage.

Den Radweg müssen Radler nur benutzen, wenn er ausdrücklich durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet ist.

Der letzte Satz wurde jedoch erst auf Hinweis eines Lesers aufgenommen. Dennoch steht er im Widerspruch zur obigen Aussage.


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14 April, 2014

"Radlhauptstadt" München lädt Neubürger zu Radtouren ein

"Radlhauptstadt" Munich Invites New Citizens to Cycle Tours


© Radlhauptstadt München



Die Radlhauptstadt München lädt Neubürgerinnen und Neubürger zu kostenlosen Willkommens-Radltouren ein. Erfahrene Tourguides zeigen auf abwechslungsreichen Routen die schönsten Seiten der Landeshauptstadt und vermitteln Wissenswertes rund ums Radeln in München.

Insgesamt sechzehn geführte Radltouren richten sich an alle, die kürzlich nach München gezogen sind. Damit sich alle Neubürgerinnen und Neubürger in der Radlhauptstadt schnell zuhause fühlen und praktische Radlrouten kennen lernen, „erfahren“ sie beim Willkommens-Radeln ihren neuen Wohnort im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei knüpfen sie mit anderen „Zua-groasten“ erste Kontakte – und lernen die Vorzüge des Radfahrens in München kennen.

Die Touren werden von April bis September angeboten. Gestartet wird mit der beliebten Ringtour, die am Verkehrsmuseum auf dem Gelände der Alten Messe beginnt und in ca. 3,5 Stunden einmal rund um Münchens Mitte führt. Neu im Programm sind in diesem Jahr zwei Pendler-Touren. Die beiden Routen starten im Stadtzentrum und zeigen, wie der Arbeitsweg von vielen Büros im Herzen der Stadt zu weiter außerhalb gelegenen Wohngebieten schnell und bequem mit dem Rad zurückgelegt werden kann.

Eine zwölf Kilometer lange Pedelec-Tour hat die Radlhauptstadt auch im Angebot. 




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Das Fahrrad - Große Ausstellung im Museum der Arbeit in Hamburg

The Bicycle - Exhibition in Hamburg


© hamburgize.com / Stefan Warda


Am 9. Mai wird das Museum der Arbeit seine Türen für die große Ausstellung Das Fahrrad - Kultur, Technik, Mobilität eröffnen. Auf 600 Quadratmetern sollen einhundert Fahrradikonen der letzten zweihundert Jahre Fahrradgeschichte auf die Besucher warten. Neben der Fahrradtechnik soll auch die Rolle des Fahrrads als Verkehrsmittel ihren Platz bekommen. Zudem verspricht das Museum verschiedene Mitmachmöglichkeiten. Besucher sollen z.B. an einem Lastenradbau-Workshop teilnehmen können, oder aber Probefahrten auf verschiedenen historischen Rädern machen dürfen. Die Ausstellung soll bis März 2015 laufen. Zur Ausstellung soll es ein Hardcoverbuch geben.


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Weniger Parkplätze für mehr Verkehrssicherheit

Less Parking Lots - More Safety


© hamburgize.com / Stefan Warda
Maienweg: Ist das ein "Radweg" oder kann das weg?


Niemand müsste auf Deutschlands Straßen sterben. "Vision Zero" sei machbar, wenn nur der Wille dazu da wäre. Dies berichtet der SPIEGEL im Zusammenhang mit der Vorstellung des Verkehrssicherheitsreport 2014 der Dekra. Laut Professor Jürgen Gerlach, Straßenverkehrstechnikexperte der Uni Wuppertal, ließe sich die Verkehrssicherheit in den Städten schon mt einfachen Mitteln wirksam verbessern. Nur der Wille dazu müsse vorhanden sein. Es geht dabei nicht einmal um unpopuläre und oft diskutierte Tempolimits, sondern um die Reduzierung der Parkplätze im Straßenraum.
Die Parkmöglichkeiten müssen aber weiter reduziert werden.
Vor allem an Fußgängerüberwegen, Straßenquerungen und Kreuzungen braucht es bessere Sichtbeziehungen zwischen den motorisierten und den schwächeren Verkehrsteilnehmern, so Prof. Gerlach. Als Ersatz für "verlorene" Stellplätze im Straßenraum verweist Prof. Gerlach auf nicht ausgelastete Parkhäuser.
Die Autofahrer müssten nur etwas weitere Wege zu Fuß in Kauf nehmen. Helfen könnte es auch, wenn das Parken in Straßen mindestens doppelt so teuer würde wie in Parkhäusern.
Zudem helfe es auch öfters das Auto stehen zu lassen. Für Fahrten unter fünf Kilometern bräuchte es in der Regel kein Auto.


Verkehrssicherheit oder Parkplatzwahn?

© hamburgize.com / Stefan Warda
Eppendorfer Landstraße: Schlechte Sichtbeziehungen bei weit abgesetzem "Radweg"

© hamburgize.com / Stefan Warda
München, Dachauer Straße: Ist das ein "Radweg" oder kann das weg?

© hamburgize.com / Stefan Warda
Billstraße: Ist das ein "Radweg" oder kann das weg?



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12 April, 2014

Planungshinweise für den Radwegebau in Kopenhagen

Copenhagen Planning Guidelines for Cycling

http://kk.sites.itera.dk/apps/kk_pub2/pdf/1133_mLNsMM8tU6.pdf


Die Stadt Kopenhagen hat die neue Broschüre "Focus on Cycling" herausgegeben. Der Untertitel "Hinweise für die Anlage für Straßenprojekten in Kopenhagen" entspricht in etwa den "Planungshinweisen für Stadtstraßen" in Hamburg, abgekürzt PLAST. Für alle Planer eine interessante Fundgrube und Ideengeber beim Bau von Radverkehrsanlagen.